Frankreich

Vive la France! Frankreich ist viel mehr als Paris: Wer einmal an der Côte d'Azur entlang nach Nizza gefahren ist, Geheimtipps in der Provence, Normandie oder Bretagne entdeckt hat oder abseits touristischer Pfade auf Korsika wandern war, weiß das. Kunst- und Kulturfans kommen hier voll auf ihre Kosten, und natürlich auch jeder Gourmet. Die Franzosen sind echte Charmeure und noch größere Genießer. Hier kannst das “Savoir-vivre“ hautnah erleben!

iE in Frankreich

iE arbeitet mit einem erfahrenen Partner vor Ort zusammen. Die lokalen Koordinatoren unseres Partners stehen Dir in allen Belangen zum Thema Schüleraustausch (Schule, Gastfamilie etc.) als Ansprechpartner zur Seite. Unser iE-Team erhält regelmäßige Berichte aus Frankreich und ist für Dich und Deine Eltern immer erreichbar – im Rahmen der üblichen Bürozeiten und bei Schwierigkeiten über unsere 24-Stunden-Notfall-Nummer auch rund um die Uhr.

Schulen in Frankreich

Das französische Bildungssystem ist eines der besten der Welt. An die Schüler werden hohe Erwartungen gestellt. Du besuchst dort von Montag bis Freitag ein Gymnasium (lycée). Der Unterricht beinhaltet Fächer wie Französisch, Mathematik, Biologie, Geographie, Physik, Geschichte, Sport, Fremdsprachen (z.B. Englisch) und Wahlfächer (z.B. Wirtschaft). Das Schuljahr geht von September bis Juni. Unser Programm richtet sich an Schüler zwischen 15 und 18 Jahren, die gute schulische Leistungen mitbringen und mindestens 2 Jahre Französisch-Unterricht vorweisen können.

Gastfamilien in Frankreich

Unsere Gastfamilien in Frankreich sind ausgesprochen herzlich und gastfreundlich. Du wirst ganz selbstverständlich in den Familienkreis aufgenommen und teilst mit Deiner Familie den Alltag. Du wirst von ihr also wie ein richtiges Familienmitglied behandelt, mit allen Rechten und Pflichten. Daher solltest Du offen sein, hilfsbereit – und die Regeln Deiner Gastfamilie akzeptieren. Dann lernst Du die französische Lebensart sicher sehr schnell kennen – und lieben!

Mein Auslandsjahr in Südfrankreich:


Im Sommer bin ich für ein Jahr nach Südfrankreich, genauer gesagt in die Nähe von Toulouse, gegangen.  Wie wahrscheinlich jeder, war ich voller Vorfreude auf das Abenteuer, auf die neuen Herausforderungen, Erlebnisse, wie zum Beispiel leben in einer „anderen“ Familie und Kultur.  Zu Beginn war ich komplett überwältig von der Sprache, dem Akzent der Region und von der langen Schulzeit. Doch schon nach nur ein paar Wochen begann ich mich immer mehr wie „Zuhause“ zu fühlen. Ich fand wundervolle Freunde, die mir halfen dem Unterricht zu folgen und die Region zeigten und mit jedem Tag verbesserte sich mein Französisch, und der Spaß, die Sprache zu sprechen, wuchs. Den Akzent, den ich zu Beginn noch bizarr fand, übernahm ich und spreche nun voller Freude und auch mit einem gewissen Stolz mit dem Akzent du Midi-Französisch.

Doch wie ist das Leben in einer komplett unbekannten Familie? Natürlich ist es am Anfang teilweise schwierig, sich an deren Gewohnheiten anzupassen, die ein oder anderen Dinge, die in Deutschland selbstverständlich schienen, gab es dort nicht. Das hochgelobte französische Essen ist auch wirklich lecker und gefiel mir sehr gut und dennoch fehlte manchmal ein deutsches Vollkornbrot oder eine Berliner Currywurst. Und gerade diese kleinen Dinge machen das Jahr besonders, denn man beginnt die normalsten Dinge viel mehr wertzuschätzen.  Und nun, wo ich wieder in Deutschland bin, fehlt mir mein Chocolatine und ein frisches Baguette. Denn jetzt nach meinem Auslandsjahr kann ich sagen, dass auch Frankreich mein Zuhause geworden ist.

Die französische Kultur, das tolle Essen, meine Freunde und einfach mein französischer Alltag fehlen mir. Doch vor allem fehlt es mir, Französisch zu sprechen. Die Sprache ist für mich wie eine zweite Muttersprache geworden und ich bin dankbar, dass ich das Glück habe, zwei Sprachen fließend zu sprechen. Und wer sich jetzt fragt, was bringt so ein Auslandsjahr außer eine neue Sprache zu lernen und Spaß zu haben? So ein Jahr bringt noch so viel mehr, mich hat es persönlich in so vielen Bereichen verändert und bereichert. Ich habe gelernt selbstständig zu leben, selbstbewusst zu sein, auf andere Leute zu zugehen. Ich kam an Grenzen, die zu erreichen ich nie gedacht hätte, und mit jeder Hürde, die ich überwunden habe, wurde ich stolzer und reifer. Das Jahr war wie ein neues Leben, ich hatte die Chance, mich zu finden und mich zu definieren. Ich habe dort sehr gute Freunde gefunden, die ich noch heute oft besuche, und wenn ich dann in Toulouse lande, ist es ein wenig wie nach Hause zu kommen. Ich hatte das Glück, ein wundervolles Jahr erlebt zu haben, und dass dank meiner Eltern, die mir dieses Jahr ermöglicht haben, dank meiner Gastfamilie, die mich aufgenommen hat und mir die französische Kultur und die Region gezeigt hat, dank meiner tollen Freunde vor Ort und auch dank meiner Organisation „international Experience e.V.“. Denn die Betreuung war vom Anfang bis zum Ende einfach klasse. Es begann damit, dass ich persönlich angerufen wurde, um mir die ersten Informationen zu meiner Platzierung zu vermitteln. Hinzu kommt das Vorbereitungsseminar, was mir half, mich auf meine Zeit vor Ort vorzubereiten und gleichzeitig andere Jugendliche kennenzulernen, die auch weggehen.  Als ich vor Ort Probleme hatte, war die Organisation sofort zur Stelle und hat mir geholfen.

Ich kann jedem, der noch überlegt, nur ans Herz legen, ins Ausland zu gehen. Ihr werdet ein unvergessliches Jahr erleben von dem ihr nur profitieren könnt. Und wenn es heißen wird, Abschied zu nehmen, weil so ein Jahr viel zu schnell vergeht, werdet ihr so viel mehr weinen als bei der Abreise ein Jahr zu vor.

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